Weißware im Internet

Allgemein Juni 12th, 2011

Kühlschränke, Waschmaschinen, Trockner, Tiefkühltruhen, Backofen und Herde, all das fällt im Handel unter den Oberbegriff Weißware. Die Bezeichnung geht zurück auf die ehemals immer weiße Außenhülle aller Geräte, die im Haushalt “behilflich sind”. Aufgrund ihrer Sperrigkeit halten auch große Märkte nur wenig Weißware im Lager bereit, sodass man nicht selten auch im Ladenlokal bestellen und auf die Lieferung warten muss. Da bietet sich an, sich gleich im Internet umzusehen.

Längere Lieferzeit durch Fachhändler

Schon mal eine Waschmaschine beim Händler um die Ecke gekauft? Wenn der nicht zufällig gerade das Ausstellungsmodell loswerden will, sind die Chancen gering, dass man das Gerät gleich mit nach Hause nehmen kann. Meist ordert der Händler ein Gerät auf Bestellung und Anzahlung und erst zwei bis vier Wochen später wird es dann geliefert. Kein Wunder, dass man da auf die Idee kommt, dass man genauso gut Waschmaschine, Kühlschrank oder Herd online kaufen könnte. Denn die Online-Händler versprechen häufig sogar kürzere Lieferzeiten als die örtlichen Geschäfte. Und wer die Ware im Internet anbietet, hat garantiert höhere Absatzzahlen und wird somit auch von den Zulieferern bevorzugt behandelt. Dazu kommt, dass man sich über die technische Ausstattung von Elektrogeräten auch gut im Internet informieren kann und Produkttests, Kundenbewertungen und Datenblätter die Beratung ersetzen können. Die optischen Eigenschaften eines Geräts lassen sich auch auf den zumeist recht hochauflösenden Fotos ganz gut erkennen, das Einzige was im Internet nicht zu leisten ist, ist der haptische Test. Ob die Anordnung der Knöpfe und Bedienschalter ergonomisch ist und man den Klang der Tür oder Klappe mag, das kann man im Internet nur schwerlich feststellen.

Kühl kalkuliert

Bei Kühlschränken und Tiefkühlgeräten gibt es noch ein, zwei Problemchen mit der Lieferung, egal ob vom Fachhändler oder aus dem Netz. Da man nicht weiß, wie und von wo die Ware transportiert wurde, sollte man die Geräte auf keinen Fall direkt in Betrieb nehmen. Damit die Kühlflüssigkeit sich von dem eventuellen Geschüttel erholen und sich beruhigen kann, sollte man die Geräte mindestens 12 Stunden in aufrechter Position ruhen lassen. Wer sich nicht daran hält, muss mit störenden Geräuschen im Betrieb rechnen, da das Volumen der Kühlflüssigkeit durch die eingeschlossene Luft zu hoch war und sich durch Leitungen und Rohre nur mühselig pressen lässt. Also Geduld bei Weißware, die der Kühlung dient. Bei den heißen Sachen wie Backofen und Herd muss man lediglich den Anschluss einem Fachmann überlassen, dann kann man sofort loskochen.

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